Weiser Kindergarten

Gut, dann muss ich mich wohl heute mal zum Tagesgeschehen auslassen.

Was eigentlich das tragische ist, was kaum einer überreißt: Es gibt nicht viele Stimmen im öffentlichen Diskurs, die im liberalen und konservativen Spektrum Gehör finden, die sich für Transformation, Nachhaltigkeit und Klima einsetzen. Wenn Veronika wegfällt und das wird passieren, wenn sie nicht mehr zu den Wirtschaftsweisen gehört, dann wird das ganze noch schwieriger. Wenn ich nicht eh die Segel gestrichen hätte, dass wir überhaupt in der Lage sind, die Kurve zu kriegen, müsste ich jetzt am Boden liegen und weinen. Aber da ich eh nicht mehr dran glaube, reichts wenn ich tief seufzte. Vor allem, weil das so wenigen klar ist. Weil irgendwie diese fixe Idee rumschwirrt, man kann „die anderen“ irgendwie besiegen. Niederringen. Mit Schultersieg und Würgegriff. Und dann ist die Welt gerettet.

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Geschichten-Konzept – Teil 1

Eigentlich hatte ich ja angefangen, inhaltliche Konzeptarbeit zu machen. Aber ich muss auch gestehen, dass mich der Ingo nicht loslässt. Also der Pohlmann – Siehe Menschsein. Weil er bei mir wieder einiges aufmacht. Und das ist irgendwie auch wichtig, Wichtig für die Geschichten von Morgen. Und es ist ja nicht so, dass ich nicht auch genau schon an dem Punkt war, dass dieses Menschsein untergeht. Dass es vor allem auch die einfachen Menschen braucht. Dass wir auch einen Grund zum Kämpfen brauchen. Auch für den Menschen zu kämpfen. Das wir nicht mal ein Lied haben. Außer all dieser depressiven Kacke aus Berlin Mitte. Symbolisch gesprochen. Hochtragend und schwer und depressiv und alle doof. Also die anderen außer den Grünen. Und schuldig und überhaupt. Aussterben JETZT. Moral trief. Das können wir den Zukunftsvisionen nicht brauchen. Wir brauchen was was nicht abstößt. Mehr Ingo anstelle intellektueller Frauen.

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Menschsein

Während wir die Zutaten für eine Geschichte über die Zukunft sammeln, unsere Buche um Mithilfe bitten, die Muskeln um Verzeihung bitten und grübel und überlegen, lassen wir noch etwas inspirierende Musik in unsere Gedanken.

Weißt du was das schöne am Geschichten schreiben is, Fritze? Man muss sich nicht mehr mit Wissenschaft befassen und ihrer Heiligkeit. Oder gar Aktivismus. Und all dem Ringen. Und all dem temporären Wissen, Weltbilder, Feindbildern. Gruppendingsda. Oder gar Vernunft. Wir können uns aufs Mensch sein konzentrieren. Auf Emotionen. Auf das wonach man strebt. Das ist nicht das kalte künstliche oder vernünftige. Das sind Emotionen. Das ist Liebe. Die Suche nach Geborgenheit.

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Geschichten mit und ohne KI

Bevor es die KI tut. Weil wenn es nach den Experten geht, dann ja dann …. sind wir nur noch Ameisen. Weil irgendwie alle ersetzt. Als erstes übernimmt die KI alles was mit Sprache zu tun hat. Also auch Geschichten schreiben. Erinnert mich an einer Unterhaltung auf Twitter vor einigen Wochen. Da gings auch darum mit Hilfe der KI selbst Bücher zu schreiben. Aber noch schlimmer wirds dann, wenn die KI das von allein macht. Wobei das interessant wäre was sie da schreiben würde. Kann KI kreativ neues erfinden? Ach egal falsche Frage. Aber der Reihe nach.

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Statement

Ich bin kurz vorm moralischen Brechdurchfalll. Aber gut, ich hab heute WiiFit gekaizt, ich überleg mir das noch mal mit der Tiefenentspannung. Apropos WiiFit, da gabs auch der Radl und Joggingstrecke damals schon Windräder. Ich bin begeistert. Ich atme tief ein, ich atme tief aus. Man muss das so sehen, Tilo hat sich genötigt gefühlt, mich zu entblocken. Schau an.

Aber lassen wir uns das fürs Ende. Widmen wir uns erstmal noch mal der Vernunft. Weil die ist komplex. Sehr komplex. Sabine hat ein neues Video gemacht. Bezieht sich auf eine amerikanische Studie zur Leugnung des Klimawandels.

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Vernunftbegabte Utopien

Es fing mit Nachhaltigkeit an und endete in „Sucht nach Anwendungsfällen für KI“. Ziele sind Schall und Rauch. Und sucht bitte ein Problem für die Lösung ist das Gegenteil von dem was wir brauchen. Ich bin frustriert. Wir kümmern uns nicht mal um die echten Probleme, die wir haben. Nein wir bauen erstmal die Lösung und suchen dann das Problem. Aber wir erzählen schon mal tolle Geschichten von der Lösung. Total utopisch.

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Wie retten wir die Welt?

Warum erzählen wir nicht mal andere Geschichten. Und ich meine diesmal wirklich Geschichten. Und nicht irgendwelche Aufsätze oder Aussagen, die wir als Fakten/ Wahrheiten verkaufen. Warum erzählen wir uns so viel depressive Dinge auch in Kunst und Kultur über die Zukunft anstelle positive Bilder zu schaffen? Und ignorieren dabei die Alltagsmedien wie Film, Fernsehen, Radio. Ja gibs immer noch. Jule Verne, Star Trek und Co. All das Science-Fiction-Zeug nach dem wir noch heute streben. Was Wissenschaftler antreibt. Warum bauen wir uns da keine neuen Zukunftsbilder. Stattdessen Filme mit Moral und Depressionen.

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Ampel Desaster

Wie retten wir die Welt? Mit Klimageld. Nee stimmt nicht, das wurde gecancelt. Dann doch wohl eher mit Geschichten. Hatte wir ja gestern schon – Neue Geschichten. Gut, ich bin kein Freund von Geschichten. Davon erzählen dir alle ganz ganz viel im Moment. Aber die Verzweiflung naht. Aber bevor wir uns den Geschichten widmen, muss das Ende des Klimageldes noch mal festgehalten werden. Aus den nachfolgenden Debatten zu dem Thema halte ich mich raus. Das Ringen um die perfekte Lösung, die dann 2030 kommt, is nicht meins. Aber für den Moment halten wir fest.

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Neue Geschichten

Okay, ich habe die Wahl zwischen der großen Story vom Hüther und der von Martin. Martin war lustig, weil er meint wir brauchen sowas wie das kommunistische Manifest. Aus Gründen, aber anderen. Erzählerischen Gründe. Stilfrage quasi, um Herdentrieb in Bewegung zu setzen. Der Michael stellt zwar irgendwie fest, dass wir alle gut vom Wachstum und Wohlstand profitiert haben, aber irgendwie festhängen und nicht in den Strukturwandel kommen. Und Menschen irgendwie müde sind und die Große mitreißende Story fehlt. Dann nehmen wir doch den Martin, weil der hats mit Geschichten.

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Bin ich ein Arschloch?

Ich versuche mich ja immer noch im Lebensmotto: „Man muss kein Gutmensch sein. Es reicht vollkommen, kein Arschloch zu sein.“ In diesem Sinne schauen wir mal was Arte so recherchiert hat, wie man Arschloch wird. Oder in dem Fall konkret Egoist. Weil nun ja, wir Menschen sind halt so. Es gibt vieles was wir in unserem Werkzeugkasten haben. Und manchmal entscheidet man sich für das falsche Werkzeug. Und manchmal wird einem auch das falsche Werkzeug in die Hand gedrückt. Zu einem Teil hat man keine Wahl, zum anderen dann doch. Auch in unserer Welt heute.

Und nebenbei hab ich der Wissenschaft noch ein paar Daten gespendet. Aber der Reihe nach.

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