Sie haben Post. Irgendwie muss ich jetzt immer an damals denken. Als man noch freiwillig diese kleine Briefchen hochpoppen ließ, wenn eine Mail eintrudelte. Von wem war eigentlich dieses „Sie haben Post“? AOL? Naja, jedenfalls habe ich Post. Und die gefällt mir besser als die letzte. Und so ganz nebenbei habe ich nen neues Lieblingsfilm gefunden. Auch wenns den noch gar nicht gibt. Aber der Reihe nach.
Geschichten-Konzept – Teil 4
Ich bin müde. Das ist komisch. Ich bin gestern schon früh schlafen gegangen. Da war ich aber auch radln. Heute nur Balkonien. Nachdem Herr und Frau Amsel da so gewütet haben, dass ich aufräumen musste. Jedes Jahr das gleiche. Meine Erde wild auf dem Balkon zu verstreuen is ja das ein, aber meinen Nachbar Dreck mit meiner Erde zu machen, finde ich suboptimal. Schimpf. Wir haben jetzt wieder das Stadium erreicht, dass ich rausgehen kann, sie anmotzen kann und sie bleiben sitzen und gucken doof. Oder noch besser, man hackt demonstrativ in meinem Kasten rum und linst rüber. Argh. Ich würde ja fast die Fütterung einstellen, wenn ich nicht noch was loswerden müsste. Wegwerfen gildet nicht. Grummel. Ich glaube die brüten schon. Da sind sie zutraulicher. Und auf der Suche nach Baumaterial und Regenwürmern.
KI Reise – nächste Station
Hätte heute nicht Post kommen sollen? Ich kenn das – der Tag hat 24 Stunden und wenn die nicht reichen, nimmt man halt die Nacht dazu. Oder so.
So Fritze wie erklärt man plastisch als leicht verständlich mit Analogien/ Bildern, dass KI auch einen Fußabdruck hat. So nen klimatischen. Und wir wegen Delta of Doom und so noch mitten in der Sauce stecken, aus der wir nicht rauskommen, wenn wir zusätzliche Energie verschwenden. Jede Entscheidung ist ja irgendwie ein Werturteil. Auch die Nutzung von KI. Oder eben die Nichtnutzung. Werfen wir mal etwas KI Nutzung und Sauce ein.
Das Ding mit der Moral
Ja auch die Ernährungsempfehlungen haben etwas mit Moral zu tun. Vor allem wenn sie Umweltwirkungen mit einrechnen. Somit sind wir wieder beim Thema der gewünschten Verhaltensänderungen, die dann nicht nur auf uns selbst Auswirkung haben sondern eben auch auf andere. Teilweise sogar mehr auf andere als auf uns. Alles was irgendwie immer im Bezug zu anderen steht hat, was mit Moral zu tun. Es geht eben nicht nur um unsere eigene Gesundheit, im Sinne von zu viel Fleisch ist schädlich. Es geht darum, zu viel Fleisch ist schädlich für andere. Darum rechnen wir es runter. Das Optimum an Fleischkonsum. Abgesehen davon, dass ein Leben in keine Gleichung passt. Aber das ist ein anderes Thema.
Geschichten-Konzept – Teil 3
Okay, schauen wir mal, was unser Hirn rauspressen kann. Was ich mir so vorstellen kann, wenn es darum geht wie Kunst und Kultur der Allgemeinheit die Fragen unserer Zeit plastisch aufzubereiten kann, so dass sie einfacher zu verstehen sind als nur die trocken Theorie, dann is das weit mehr oder sagen wir anders als einzelne Themen am Abendbrottisch von Familie Beimer zu diskutieren. Weil auch das ist nur wieder eine theoretische abstrakte Debatte. Die erklärt dem Normalbürger nicht plastisch als für ihn greifbar und verständlich wie so ein CO2 Preis funktioniert.
Lose Gedanken
Ich habe gerade nicht die Zeit und die Muße für große Konzepte. Die muss ich grad technologisch machen. Da mag das Hirn nicht mehr Geschichten konzipieren. Stelle derweil mal wieder fest, dass KI mich fertig macht. Die muss jetzt ja auch ganz schnell in Roboter eingebaut werden, also dieses Plappermaul namens Chatty emm ChatJPT. Hatte ganz vergessen, dass ich dem nem Spitznamen verpasst hatte. Jedenfalls sind wir 8 Milliarden Menschen und damit eigentlich eindeutig zu viel und was machen wir? Wir bauen Menschen nach mit Lego und freuen uns wenn sie anfangen zu plappern und die ersten Schritte zu tun. Freue mich schon auf die Pubertät. Und wenn wir Liebe und überhaupt Emotionen integrieren.
Zwischengedanken
So Fritze in unserer Zukunftsvision arbeiten allen gleichberechtigt und niemand glaubt Wohlstand fällt vom Himmel. Alle wissen, dass die Gesellschaft auf jeden einzelnen und seine Leistung angewiesen ist. Menschen haben früher mehr gearbeitet und hatten mehr Zeit als heute. In unserer Zukunft wird die Freizeit auch entstresst. Dort gibt es nichts, was du unbedingt getan haben musst in deinem Leben. Und schon gar nicht deine Kinder dauerbespaßt, damit sie ja schon mit 18 die ganze Welt bereist haben und alles gesehen.
Soundtrack des Lebens
Die Welt ist kompliziert und Geschichten noch viel komplizierter. Ich wollte ja eigentlich sortieren. Müssen wir verschieben. Hab aufgeräumt – also Wohnung, eher Balkon … Herr Amsel fands doof – und dabei zugehört. Denen von Arte mal wieder. Heute die Macht der Musik. Weil Musik ist wichtig. Is genauso gut wie Sex oder Essen. Würde ergänzen oder schnell Porsche fahren und was unser Belohnungszentrum bzw. unsere Emotionen sonst noch so kickt. Jedenfalls brauchen die großen Utopien/ Geschichten auch die richtige musikalische Untermalung. Jawolle. Also dann mal lauschen. … und Spoiler: Ich lande bei Dopamin und ganz viel Hirnforschung. Wann fangen wir an, die richten Knöppe zu drücken? Ich frag nur ungeduldig.
Geschichten-Konzept – Teil 2
Nein große Träumereien, Utopien, Spinnereien, Geschichten der Zukunft gehören nicht an eine Hochschule, es sei denn es ist der Literaturkurs für Fortgeschrittene. Träumereien, Utopien sind wichtig. Gehören aber nicht an eine Hochschule. Zumal man dann meist unter dem Deckmantel der Utopien real existierenden meist linken Aktivismus als Fortschritt diskutiert. Wenn ich so die Utopie-Konferenzen resümiere. Am Ende hat das dann mit Utopien recht wenig zu tun. Also diesen großen Geschichten von der Zukunft – Vernunftbegabte Utopien. Aber genau das brauchen wir mehr. Wobei das andere zum Teil auch. Wie immer gibt es eben nicht nur diesen einen Knopp den man drücken muss.
Die Fantasie wird siegen
Soderle dann jetzt etwas Theorie zur Fantasie. Aus Sicht der Hirnforschung und so. Weil ist wichtig, wenn man sich mit Geschichten / Utopien befassen will, um die neue Bilder von der Zukunft zu erzeugen. Weil auch da gibt es ein paar Dinge, die gut sind zu wissen. Es ist halt alles nicht so einfach.