Slow Down

Das is mal wieder nicht fair. Man emm frau hätte die Lieder auch anders sortieren können. Und überhaupt. Egal-

Ja für mich ist es wieder was anderes.

Aber ja slow dows … schönes Video gefunden

Slow down
Take your time
It will be all right
If you decide to take it on the signs
Take it easy
Take it easy

Slow down
Take your time
It will be all right
If you decide to take it on the signs
Take it easy
Take it easy
Oh, slow down

And now I understand
Life isn’t a friend
Is so hard, sometimes
But guess what?
You’re not the only one
The door is shot
But so is your mind

And now I understand
Life isn’t a friend
Is so hard, sometimes
But guess what?
You’re not the only one
The door is shot
But so is your mind

Slow down
Take your time
It will be all right
If you decide to take it on the signs
Take it easy

Take it easy
Slow down
Take your time
It will be all right
If you decide to take it on the signs
Take it easy
Take it easy
Oh, slow down

But let we explain you
You’ll have to complain
But kept the bright side
Open your eyes
Along with your mind
It’s not so bad
God is love and love is all around

You do the best you can
As it have to be great
Open your arms
Now is the time
To get away with your life
Hold on
And your heart and enjoy the ride

Slow down
Take your time
It will be all right
If you decide to take it on the signs
Take it easy
Take it easy

Slow down
Take your time
It will be all right
If you decide to take it on the signs
Take it easy
Take it easy
Oh, slow down

Ich brauche …

Irgendjemanden, der mich träumen lässt

irgendjemanden, der mich verstehen lässt
irgendjemanden, der mich glauben lässt
irgendjemanden, der mich hoffen lässt
irgendjemanden, der mich vergessen lässt

Irgendjemanden, der mich träumen lässt

irgendjemanden, der die Welt anders sieht
irgendjemanden, der nicht sein will sondern ist
irgendjemanden, der frei ist
irgendjemanden, der am Boden bleibt

Irgendjemanden, der mich träumen lässt

irgendjemanden, der Fehler eingesteht
irgendjemanden, der nicht perfekt ist
irgendjemanden, der einfach nur ist
irgendjemanden, der wissbegierig ist

Irgendjemanden, der mich träumen lässt

Irgendjemanden, der verstehen will
Irgendjemanden, der verstehen kann
Irgendjemanden, der verstehen versteht
Irgendjemanden, der versteht

Irgendjemanden, der mich träumen lässt

Irgendjemanden, der zuhört
Irgendjemanden, der sich selbst hinterfragt
Irgendjemanden, der
Irgendjemanden, der vergisst

Irgendjemanden, der mich träumen lässt

Warum glaube ich immer noch dran? Warum? Müssen Bias sein. Mehr als eins.

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Scientists for Future kann weg

Nachhaltig versteht sich. Meine Meinung zu dieser Gruppierung hat sich im Laufe der Zeit ja kontinuierlich verschlechtert. Sicher auch zu Unrecht was viele Mitglieder betrifft. Aber die öffentlichen Vorturner und der überdrehte Aktionismus um es nicht Aktivismus zu nennen, macht so viel kaputt. Gerade auch was Wissenschaft betrifft.

Die Diskussionen bezüglich Lützerath sind jetzt nur noch der Höhepunkt einer Entwicklung, die irgendwie abzusehen war, aber auch grundsätzlich mittlerweile mehr schadet als hilft.

Ein paar Wissenschaftler gründen ne neue Gruppe nennen sie FossilExit, machen ne Studie mit bestimmten interessanten Annahmen und behaupten dann, dass das DIE Wissenschaft ausgerechnet hat. Und die einzig wahre Studie ist. Dann machen wir noch nen offenen Brief mit den typischen Vorturnern Kemfert, Quaschning, Rahmstorf, Seiffert und Co, in der man sich auf diese Studie beruft und alle anderen Ignoriert und dann behauptet … ich lass mal Volker sprechen

„Es gibt keine anerkannten wissenschaftlichen Fakten“ – aha. Man könnte auch sagen: Wir hier erkennen die anderen Studien nicht an. Aber man verkauft das als die wissenschaftlichen Fakten. Sorry das ist jenseits von Gut und Böse. Mal ganz zu schweigen von operativen Themen des Tagebaus.

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Die Geschichte vom Narrativ

Ich habe ja bekannter Maßen eine Narrativ-Allergie. Dicht gefolgt von der Framing-Allergie. Die Bias-Allergie habe ich abgelegt. Aber da man dieses Narrativ-Zeug nicht loswird, schauen wir mal genauer hin dachte ich. Weil Transformation scheint ja nicht ohne zu gehen.

Also grob gesagt ist die Definition von Narrativ

Bei einem Narrativ handelt es sich um eine sinn- und wertstiftende Erzählung. Sie erzählt keine historischen Fakten, sondern vermittelt ein bestimmtes Bild, das zum Beispiel eine Nation, eine Kulturgemeinde oder eine andere Art von Wertegemeinschaft miteinander teilt.

In der Geschichte gibt es einige besonders bekannte Beispiele für Narrative. Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, das Leitbild der Französischen Revolution, ist ein Narrativ.

Das kommunistische Manifest von Karl Marx und Friedrich Engels endet mit den Worten: „Proletarier aller Länder, vereinigt euch.“ Auch die damit transportierten Werte werden als Narrativ definiert.

Ein bekannter moderner Mythos beziehungsweise ein Narrativ ist der Amerikanische Traum, der je nach zeitlicher Einordnung andere Facetten annehmen kann. Besonders berühmt ist die Chance, vom Tellerwäscher zum Millionär aufsteigen zu können.

Definition: Was ist ein Narrativ?

Steht auch bei Wikipedia ungefähr so. Aber ich finde die Chip-Definition schön knackig. Wiki rentiert sich zwecks Beispielen und so. Aber damit nicht genug. Narrativ ist mittlerweile zum Modewort verkommen. Empfehle den Artikel in der Süddeutschen.

Aber nicht nur im Alltag wurde der Begriff breitgetreten, sondern auch in der Forschung. So sind wir mittlerweile beim homo narrans angekommen. Mit der These, dass alles in unserem Denken und Kommunizieren eine Erzählung ist.

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Macht und Magie der Sprache

Heute biegen wir mal zum Hübl ab. Der hat ja eine strukturell wichtige Analyse zum Thema Floskel des Jahres abgeliefert. Aber wie dem so ist, ist das Interesse leider gering. Twitter hat sich empört auf allen Ebenen bis der Arzt kommt. Wissenschaftler sind schräg abgebogen und die Moral hat „gewonnen“. Und überhaupt is die Aufmerksamkeitsspanne bei Themen die Tiwtter zum kochen bringen meist so 2 Tage. Drüber eher selten.

Der Herr Hübl schreibt in der taz

Da stellt sich die Frage: Warum wird so erbittert über Freiheit gestritten, wenn sich doch alle einig sind, dass Freiheit etwas Gutes ist? Das hat zwei Gründe. Der erste hat etwas mit Sprachmystik zu tun, der zweite damit, dass das Wort Freiheit vielfach mehrdeutig ist. Daher reden alle von Freiheit und dennoch aneinander vorbei, oft ohne es zu merken.

Die Begründung auf der Website Floskelwolke lautet: „Ich, ich, ich! Der Freiheitsbegriff wird entwürdigt von Egoman*innen, die rücksichtslos demokratische Gesellschaftsstrukturen unterwandern. Im Namen der Freiheit verkehren sie selbstgerecht und unsolidarisch die essenziellen Werte eines Sozialstaates ins Gegenteil – alles für den eigenen Vorteil.“

Diese Einschätzung offenbart gleich drei Denkfehler. Erstens kann man Begriffe nicht „entwürdigen“, sie sind keine Personen oder politischen Symbole. Zweitens würde niemand bezweifeln, dass es moralisch falsch ist, rücksichtslos, selbstgerecht und unsolidarisch zu sein. Doch Aussagen, denen niemand ernsthaft widerspricht, sind Plattitüden, um nicht zu sagen Floskeln.

Die beiden Journalisten verraten uns nicht, wer die Egomanen sind und woran man deren hinterhältigen Gebrauch des Wortes Freiheit erkennen kann. Das führt zum dritten Denkfehler: Offenbar wollten die Floskelwolker eine bestimmte politische Haltung kritisieren und haben das Wort Freiheit als Stellvertreter benutzt.

https://taz.de/Der-Begriff-Freiheit/!5903492/

Kann man hier nachlesen. Sollte man vor allen auch tun. Stehen viele wichtige Dinge drin.

Mich hat es zusätzlich dazu gebracht, mich noch mal an das Thema Sprache ranzurobben. Also Philipps Aussagen dazu. Es ist nicht umsonst so, dass er solche Artikel schreibt. Aus dem ich noch mal kurz zitiere.

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Wir brauchen mehr Klopapier

Jawolle Fritze, ich habs jetzt. Wenn wir hier was ändern wollen brauchen wir Knappheit und Konkurrenz. Is wie mit dem Klopapier. Ich hab ja gehört, Windräder sollen knapp sein. Weiß man nicht wegen Lieferketten und so. Muss man sich jetzt ganz schnell sichern. Und die Verpackung aus recyceltem Plastik erstmal. Holla die Waldfee. Ja ja … ganz schnell ran an die Buletten und nicht die Ellenbogen vergessen.

Du schaust so irritiert Fritze? Guckst du Jennis. Also den Erb. Ich weiß immer noch nicht warum Judith ihn immer Jennis nennt. Der heißt doch Hans-Peter. Egal. Der Prof Erb, wie wir ihn nennen, erklärt jedenfalls das mit der Knappheit. Dinge von denen wir glauben, dass sie rar sind, finden wir interessanter. Gilt für Kekse und potentielle Liebespartner genauso. Und für Klopapier wie wir gelernt haben.

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Klimawandel ist nicht links

Ich hab hier ja noch angefangenes Zeug offen. Dann beenden wir das mal. Und offiziell is das von vor Klimawandel ist ein linkes Thema entstanden. Und genannter Beitrag ein Auszug/ Auslagern einzelner Gedanken. Das war hier der Anfang.

Es ist Neujahr und ich radle 6 Stunden und knipse mehr Getier als an manchem Sommertag. Jetzt bin ich breit und mein Hirn leer weil Sauerstoff wo anders. Ich korrigiere, es war Neujahr und ich radelte mir das Hirn aus dem Schädel. Emm ne den Sauerstoff in die Muskeln.

Eigentlich kriege ich ja schwer Puls, wenn wieder so getan wird, als müsste man Konservativen erklären, dass Klimaschutz kein linkes Thema ist. Schwer Puls. Ganz schwer Puls. Aus Gründen. Ich komme gleich drauf. Kann man aber gut links-grüne Bubble mit bespielen, die freuen sich drüber. Auch wenn die Absicht vielleicht eine andere war.

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Dynamische komplexe (IT) Systeme

Ich glaube wir haben unsere Welt kaputt gespielt.

Also damals – also als ich noch jung und knackig war – so vor 15-20 Jahren, als ich in der Softwarebude arbeitete, da hatte wir das Problem, dass unsere Software immer mehr wuchs und wuchs, aber nicht mehr zu warten war. Du schraubst hier und es knallt am anderen Ende. Der Code so verschachtelt und umfänglich, dass sich keiner mehr rantraut. Mit jedem Projekt neue Codezeilen, neue Anforderungen, neue Fehler, neue Seiteneffekte. Und auch grundsätzlich neue eigene Ideen.

Und du weißt, du müsstest eigentlich alles neu machen. Weil keiner kanns mehr richtig beherrschen. Aber fuck, puh. Bisserl viel. Bisserl komplex. Bisserl dynamisch. Bisserl „kann man vielleicht noch mal gebrauchen“. Bissel „emm wer soll das bezahlen?“. Kann mich noch gut daran erinner, wie unser Vorstand sagte „Ja ich weiß, aber wer bezahlt uns das?“. Also frickelst du weiter. Und betest.

Ich hab von damals mitgenommen, dass ich immer versuche, nix ausufern zu lassen. Dinge wegwerfe, wenn sie keiner mehr nutzt. Dank moderner Softwareentwicklungsstrukturen und Sourcenverwaltungstools, kann man alles wiederherstellen. Und gleichzeitig schaut man immer regelmäßig zu, wie alle immer wieder die gleichen Fehler machen.

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Kipppunkte im Gehirn

Der Wolf wird jetzt spirituell. Huch. Ich bin mittelschwer irritiert. Der Wolf Singer wird auf seine alten Tage spirituell. Der will jetzt die spirituelle Dimension erforschen. Der will das Ich erforschen. Also aus anderer Perspektive das Hirn betrachten. Das Mentale.

Also der Wolf ist Hirnforscher. Hat mir Hirnforschung näher gebracht vor Urzeiten. Also dass er jetzt so knapp vor seinem 80sten. Aber ist spannend. Der Großteil des Interviews dreht sich um seine Biographie. Hirnforschung in den Anfangsjahren noch mit Zettel und Stift. Zufallsfunde und IT basierte Systeme von heute. Darf man auch – also über sich reden – wenn man ein so erfolgreicher Wissenschaftler war. So auf sein Leben zurückblicken und aus dem Nähkästchen. Und er war durchaus auch kontroverser Wissenschaftler. Weil er ja meint, das mit dem freien Willen, wäre nicht so realistisch. Vielmehr könnte man die ein oder andere Freiheitsdebatte lassen. Der vernünftige mündige Bürger ist eine Illusion. Und der Homo oeconomicus erstmal.

Was sagt er da grade? Wir sollen humaner sein im Umgang mit unseren Mitmenschen? Weil wir nicht davon ausgehen können, dass jeder jederzeit so frei ist, gemäß seiner moralischen Werten zu handeln. Is nicht so, dass ich nicht drüber nachdenke seit längerem. Aber es ist schwer. Hat die Evolution nicht vorgesehen. Und wo fängt Verantwortung an und wo Ausrede?

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Sozialpsychologie – Theorie der sozialen Identität

Ich muss mal dem Prof. Erb und der Sozialpsychologie nen eignen Beitrag gönnen. Eigentlich bin ich ja mal wieder über einen Begriff gestolpert und dann mal geschaut, was der Prof. Erb zu sagt. Der is Sozialpsychologe in Hamburg und betreibt einen eigenen Youtube Kanal, in dem er etwas WissKomm macht und bestimmte Themen aus der Sozialpsychologie erklärt. Sprich für Details muss man dann schon noch weiter suchen, aber so als Überblick / Einstieg und für den Alltagsgebrauch sehr schön aufbereitet. Immer zusammen mit Studentinnen und Studenten, die ihn befragen dürfen. Ich mag diese Art der Darbietung. Hat was natürliches.

Ich stolperte jedenfalls über die Theorie der sozialen Identität

soziale Identität, Theorie der Sozialen Identität (SIT = Social Identity Theory), ist innerhalb der kognitiv orientierten Sozialpsychologie die bei weitem prominenteste Theorie der Intergruppenbeziehungen (Abrams & Hogg, 1990). In ihren Anfängen geht sie auf Arbeiten zur Reizklassifikation aus den sechziger Jahren zurück, firmiert aber seit Mitte der siebziger Jahre unter der Bezeichnung ”Theorie der sozialen Identität” und kann damit auf eine ca. 25jährige Wirkungsgeschichte zurückblicken (Tajfel & Turner, 1979). Die SIT besteht im wesentlichen aus vier miteinander verbundenen Konzepten über psychologische Prozesse: soziale Kategorisierung, soziale Identität, soziale Vergleiche und soziale Distinktheit.

https://www.spektrum.de/lexikon/psychologie/soziale-identitaet/14513

Was sagt denn der Erb dazu? Fangen wir mit sozialer Identität an.

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