Angst vor Ansteckung

Vielleicht nutze ich den Rest meines Lebens, um mich mit der Natur zu befassen. Also neben Grünzeug und Getier auch der Natur der Menschen. Unseren Emotionen. Unseren Ängsten. Unseren Fehlern. Unserer unseren Zerrissenheit. Den Dingen, die uns unbewusst steuern und so weiter. All das irrationale. Mit irgendwas muss man ja seine Zeit tot schlagen. Und vielleicht kann man die ein oder andere Erkenntnis für sich und andere sinnvoll nutzen.

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Sehnsüchte

Um daran anzuknüpfen wo ich zuletzt stehen blieb – Siehe Erfüllende Zufriedenheit. Bittersüße Sehnsüchte. Sie machen dein Herz so warm und stechen gleichzeitig hinein. Und so gefährlich, wenn sie plötzlich so nah erscheinen. Ich kenne deine Sehnsüchte nicht. Drum erzähl ich von meinen. Erzähl mir deine! Wovon träumst du? Bittersüß.

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Erfüllende Zufriedenheit

Irgendwie bin ich interessant abgebogen. Die eigenen Gedanken, Emotionen, Fragen, Ziellosigkeit und so weiter im Kopf. Und irgendwo immer noch auf der Suche nach Wissen und Verstehen. Nur wie weit bringt einen das? Und dann is da noch die Musik. Und so kommt eins zum anderen. Von Jennis, Annie und mir. Ach und bei Aktivismus landen wir auch. Aber der Reihe nach. Und eigentlich is es schon wieder viel zu spät. Der frühe Wurm fängt zwar den Vogel, aber die Nacht die Gedanken.

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Fragende Leere

Wollte ich was sagen? Ämmm, öhhh, weiß nicht. Ansonsten bin ich breit. Körperlich und geistig. Man muss übrigens nicht meditieren, um seinen Geist zum schweigen zu bringen. Kein jahrelanges Training im Kloster nötig. Fahr einfach deinen Körper leer und er stellt unnötigen Energieverbrauch von allein ein. Dann is man nur noch Co-Pilot und alles ist so leise. Und die Gedanken schaffen maximal ein lalalala. Schlimm is allerdings, dass man sich auch an die Gedanken davor nicht mehr erinnert.

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Chamäleon

Es ist faszinierend wie sehr wir Menschen von all dem sozialem fasziniert sind bzw. wie sehr es uns beschäftigt. Vor allem auch die Frage, wer man wirklich ist und wer man nach außen ist. Wie sehr man etwas vorgibt zu sein. Wie sehr man Dinge versteckt. Es beschäftigt uns in Liedern oder gilt wie bei Autismus sogar als Symptom einer psychischen Erkrankung. Ich atme tief ein und atme tief aus und werd mit Psychologen einfach nicht warm.

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Schwarze Wolken

Es ist Mittwoch und ich sortiere mich. Diesmal ohne Fremdeinwirkung. Das Gefühl an sich selbst zu scheitern, gefällt mir nicht. Das is kacke. Schlimmer Kackhaufen. Dieser Mensch in meinem Körper kommt mir unbekannt vor. Das irritiert mich übrigens am meisten. Bewusst eine Maske aufsetzen, alles schön und gut, aber das Gefühl fremdgesteuert zu sein, so ne Art Marionette, gefangen im eigenen Körper. Unschön. Ich möchte Beschwerde einlegen. So geht das nicht.

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Dicker Schädel

Muss schlafen. War heute 90 km an der frischen Luft wie Muttern sagt. Ich glaube ich gebe sie zur Adoption frei. Kommentiert sie letzten Samstag die 74 km mit „So wenig? Naja Hauptsache du war an der frischen Luft.“. Und heute sagt fragt sie was das für ein Käfer ist und meinst, dass er ihr nicht gefällt. Argh.

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Fortgesetztes Schweigen

„Die Erwartungshaltung des fortgesetzten Schweigens“ – mir gefällt dieser Satz und mir gefällt dieser Mann. Und ich komme zum Punkt, dass mir Sozialpsychologen weit mehr gefallen als Psychologen. Ach ne is sogar ein Soziologe. Die hatte ich nur bedingt aufm Schirm. Zu viel Systeme. Aber der Reihe nach.

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Katerstimmung

Eigentlich wollte ich ja gestern darüber nachdenken, dass es keine Bedienanleitung für Menschen gibt. Wir aber danach streben. Ratgeber lesen. Videos schauen. Wir packen Menschen in Schublade und verwehren uns gleichzeitig dort selbst hineingepackt zu werden.

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