Entkopplung

Fritze lass uns neue Träume suchen. Weg von diesen Geschichten. Weg von diesem Gift und Galle. Den Geschichten, die als Wahrheit verkauft werden. Den Dingen die hingebogen werden. Denen die dich biegen wollen. Den einfachen Antworten. Den Feindbildern.

Lass uns neue Träume suchen. Neue Tagträume. Neue Hoffnungen.

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Gebt den Spinnern das Kommando

Soderle. Nachdem Kindsmuttern von akutem schrecklichem Hals genesen war und dem Weg zum Nähkurs antreten konnte, bin ich mal wieder meinem Zweitjob nachgekommen. Hund-Katzen-Kind Sitting. Es lebt alles noch. Nachdem ich jetzt das Frühstück immer serviert bekomme, hoffe ich demnächst auch auf Mittagessen. Ich mein Nudeln mit Soße sollte drin sein mit jetzt mittlerweile 10. Soo. Ich bin nur Pro Forma da. Und zum Spielen.

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Mitte

Ich denke noch. Ich denke noch darüber nach, wie das zusammenpasst. Lagerkämpfe überwinden zu wollen, die Mitte zu suchen und dann doch Mitglied extremer Lager zu sein. Dass ich dann am ad drehe, weil A nicht zu B passt, is kein Wunder.

Vertrauen in eine gemeinschaftliche Lösung? Solange S4F weiter Märchen am Anschlag erzählt? Solange sie um sich schlagen? Nein ich habe kein Verständnis dafür. Kein Verständnis dafür, dass Wissenschaftler den Dialog genauso zerstören wie die Kubikis dieser Welt.

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TÜV TÜV TÜV

Der Tag war heute lustig, Fritze, ich sags dir. Habe mich etwas beim Homburg und Freunden rumgetrieben. Also denen die Klimawandel für Gehirnwäsche halten. Wie auch Corona und so. Wobei ich es spannend finde dass einige dann zumindest immer bei „verstehen sie mich nicht falsch, Umweltschutz finde ich voll wichtig“ lande. Ich überleg gerade ob ich fragen solle, aber fürchte, dass die dann was von Vogelschreddern erzählen. Aber schon spannend wie sie dir erklären, wie das so alles physikalisch funzt und überhaupt. Sie wissen Bescheid. Wobei das eigentlich faszinierende ja is, dass die alle zusammen die Themen gewechselt haben. Eben wars noch Corona was die Gruppe der Skeptiker zusammenhielt, jetzt is es Klimawandel. Der Hübl hat schon Recht. Am Ende geht es auch nur um einen Markt den man bespielen muss. Forscht du noch oder manipulierst du schon? Man muss mit dem Markt gehen, sonst verliert man an Bedeutung.

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Radelnde Lila Tomaten

Frustshopping – Mein neues Rad is da. Hab mich für gute deutsche Wertarbeit Made in Bulgarien entschieden. Das alte is nun echt durch. Mal gucken was ich da noch schrauben kann. Habe auch da Pläne. So ein StVO konformes Ding draus machen. Ach so ein Schutzblech hat schon Vorteile. Hoffe ich krieg die Kurbel runter. Wäre auch schön die zu erneuern.

Das neue hier is schick lila oder wie Muttern feststellte mehr so Aubergine. Ich finds ja verdammte edel mit dem Schwarz. Habe mich entscheiden das mit Gold aufzupeppen. Grade Klingel, Pedale, Flaschenhalter in Gold bestellt. Wird edeeeel. Sooo festleg.

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Leben genießen

Ich glaub ich sollte mal die Themen hier wechseln. Das menschliche Sein, Kampf um Deutungshoheit, Polarisierung, Elfenbeinturmgeblubbere habe ich durchgespielt. Wir teilen uns die Schuld brav auf und alle tragen ihren Teil dazu bei, dass wir in den Abgrund rauschen. Vor allem auch die Weltverbesserer. Und da an daran nix ändern kann, legen wir jetzt die Beine hoch und machen uns ne schöne Zeit.

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Wissenschaftliches Selbstmitleid

Wirtschaftswissenschaftliche Studien, die in die Zukunft gucken basieren auf Annahmen. Und wie Claudia ihre Annahmen definiert wissen wir. Da kann ich jetzt ganz schlimm mit ihr jammern, dann wir ihre Studien mit Skepsis genießen, weil wir die Annahmen nicht teilen. Aber fuck, ich bins leid. Claudia und das DIW sind nicht DIE wissenschaftliche Instanz, die allein über Gut und Böse entscheidet. Sie haben genauso viel Agenda emm Weltbild wie andere auch.

Scientists for Future kann weg nachhaltig. Ich brauche keine Vereinigung von Wissenschaftlern, die sich zum xten Male minutenlang darüber echauffiert, dass man sie als das bezeichnet was sie sind – keine Kontrollinstanz sondern Aktivisten bzw. Politiker. Noch die die offene Briefe schreiben, weil man nen kritischen Artikel zu Claudia Kemfert geschrieben hat. Wovon es übrigens mehr geben sollte.

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Ein Herz für Peter

Ich muss öfter an Peter denken. Vielleicht sollte ich es öfter tun. Peter ist ein Symbol. Ein Symbol dafür, dass auch jemand, der auf der anderen Seite steht, ein Mensch ist. Aus Fleisch und Blut. Mit Emotionen. Freude und Schmerz. Gewürfelt in der Geburtslotterie. Gesegnet oder Bürden ins Leben entlassen.

Was mich dennoch nachdenklich macht, ist das Wissen, dass es immer um Menschen geht. Menschen aus Fleisch und Blut. Mit Gefühlen, Träumen, Ängsten. Menschen, die irgendwie ihr Leben leben. Leben für das es eben keine Anleitung gibt. Für das es kein richtig oder falsch gibt. Keine Wahrheit und Lüge.

Wir können das Leben und Handel einzelner Menschen als falsch bewerten. Ihren Einfluss auf die Welt und der daraus resultierenden Konsequenzen. Wir Menschen sind keine Engel und selbstlos aufopfernd für das große ganze. Weder die Märtyrer noch Mutter Teresa noch Gandhi. Die Evolution hat nicht vorgesehen, dass wir uns um Wahrheit kümmern. Dass wir uns selbstlos für alle und alles aufgeben. Dass wir täglich in Weisheit und Erkenntnis baden. Die Evolution wertet unser Leben nicht moralisch. Sie interessiert sich nicht dafür. Daher ach nicht unser Hirn. Und dennoch werten wir.

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Der letzte Tanz

Wenn eine Idee durchdringt, dann tut sie das oberflächlich. Kurzfristig. Wie all die anderen Ideen auch. Je nachdem wer gerade die Aufmerksamkeit hat. So entsteht im besten Falle Verbundenheit und Zustimmung. Und im schlechtesten Fall Widersprüche, da das morgen anders ist als das heute und das gestern. Menschen gehen und kommen. Ideen gehen und kommen.

Also fang den Moment ein. Er ist morgen schon vorbei.

Nimm das Blatt Papier, schreibt auf. Hol es morgen wieder vor. Schreib weiter, streich durch, verbesser. Schreib das Konzept. Schreib es selbst. Mal es an die Wand. Fritze, kennst du die Momente in Filmen? Diese geheimen Räume, mit riesigen Whiteboards, mit Formeln, Gedanken, Wäscheleinen mit Fotos.

Fritze kennst du das, wenn Gedanken verschwinden. Wenn Du Kapitel beginnst und nie abschließt. Wenn du auf das Papier starrst. Wenn du dachtest, jetzt hast dues. Und am Ende doch wieder alles radierst.

Dinge, die nicht greifbar sind, sind es meist nicht ohne Grund.

Also tanz als wärs der letzte Tanz. Morgen ist wieder anders als heute.

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