Leere

Es ist Weihnachten. Es stürmt. Es ist zu warm. Mein Kopf ist leer. Auf allen Ebenen. Und ich habe gerade noch weniger Verständnis als sonst für die aufgewühlten Zeiten im Internet. Im es plakativ zu sagen. Wieso kann man nicht mal an Weihnachten ruhig sein? Kampf, Krampf, nerv. Der Frank Walter sagt, Menschen haben genug von den negativen Dingen. Man macht die Nachrichten aus. Aber anstelle uns Mut zu machen, Perspektiven aufzuzeigen, zu motivieren, reden wir darüber, dass sie wir wieder netter und solidarischer zueinander sein sollen. Mit einem ganz großen „Wird schon, vertrauen wir einfach“. Die Leere scheint nicht nur in meinem Kopf zu herrschen.

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Kampfgeist zu Weihnachten

Eigentlich wollte ich ja noch meine Wünsche an den alten weißen Mann verfassen. Aber irgendwie komm ich nicht dazu.

Habe aufgeräumt und mal wieder allerlei komisches Zeug angehört. Hatte noch ein paar Sachen offen, in die ich mal reinhören wollte. Der Matze hatte da so nen Kung Fu-Meister am Mikro. So Shaolin-Tradition und so. Hab mich ja schon lang nicht mehr mit Buddhismus befasst. Und gerade die Shaolin-Mönche hatten mich ja damals zur Achtsamkeit gebracht. Die Kunst der Selbstkontrolle und damit verbundenen Macht über das Vorstellbare hinaus. Lauschen wir mal Shi Heng Yi.

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Das Leben ist eine einzige große Gleichung

Wenn Menschen wüssten, wie sehr ich leide, wenn ich ihren Gedanken so lausche, wären sie bestimmt sorgfältiger und rücksichtisvoller im Teilen dieser. Sicher bin. … verdammt jetzt weiß ich nicht mehr, wer mich zu dem Satz gebracht hat. War das Sabine, Caudine, Robert order Maren?

Die Diskussion über den freien Willen ist ja nicht neu. Aus Sicht der Physik war sie mir nicht bekannt bisher. Physikerin Sabine, die sich als WissKomm-Talent einen Namen gemacht hat, hat da so ihre Theorie.

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Bayrische Podcast

Einleitung fällt flach.

„Meine Eltern waren Ärztinnen und Ärzte“ – ich darf lachen oder? Ich sach ja gendern is doof. Es tut mir leid, aber mir gefällt dieser Versprecher grade sehr. Aus Gründen. 😬 Diversen. Tut mir leid aber 🤣. Fühle mich im übrigen unschuldig schuldig oder so. … das war bestimmt der Versuch das bayrische Gender-Verbot zu beachten, aber der Mensch is halt ein Gewohnheitstier.

Techno? 😮 Kann ich Veronikas Rap noch mal sehen?

Ich wollte mal Medientechnik studieren. Muttern meinte is brotlose Kunst. Hmm. Egal. Ne is so schon besser.

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Das ist nicht fair

Das mit der Nachhaltigkeit ist kompliziert. Habe mein Handy jetzt auch schon 6 Jahre. Mit dem Speicher war jetzt nicht mehr viel zu machen, außer hätte alle APPs deinstalliert. Also die Handvoll, die ich noch habe. Also musste was neues her. Habe mich für Fairphone 5 entschieden. Und habe jetzt eine Menge Elektronik, die zu groß ist für meine Hand.

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Antonio hätte es gesehen

Argh. Watn Glück, dass ich keine Zeit hab und Dachbalken streichen muss am WE. Muss ich mich kurz fassen. Empör.

Warum zum Bleistift, muss man immer wieder dieses Degrowth bespielen. Und diese lustigen Studien mit 15qm für jeden, einen Laptop pro Familie, Waschmaschine mit dem ungeliebten Nachbarn teilen etc pp. Und die Reichen (wie gut dass es immer genau DIE eine Gruppe von Menschen gibt) Jetzt hab ich mich wieder so aufgeregt, dass ich die Challenge zur Umsetzung der Kreislaufwirtschaft nicht mehr aufnehmen kann. Und sonstige produktiven Vorschläge. „Challenge accepted“ habe ich interessanter Weise glaube nur in der firmeninternen Variante von Nachhaltige Erste IT Generation eingebaut. Aber ja. Wobei eben nein. Klar kann man mir jetzt vorwerfen, warum ich mich aufrege. Aber erstens habe ich wie jeder Mensch bestimmte Triggerpunkte, zweitens ist es nicht gut, berechtigte Kritik aufzubügeln indem man die zu recht kritisierten Punkte ignoriert und auf andere „korrekte“ verweist. Und drittens gehts nicht um mich, sondern all die anderen bei denen aus welchen Gründen auch immer diese Themen auf Schnappatmung stoßen, so dass man abschaltet. So wird das nie was mit dem Handeln.

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Intellektueller Übermut

Ich hatte ja nach 5 Min schon aufgegeben, dann aber doch noch nen Versuch unternommen. Nicht dass der Matze dem Harald sein wahres Ich entlockt und ich verpasse es. Die Heißmacher ganz am Anfang haben mich halt gleich abgestoßen. Wenn nach 40 Sekunden schon das Wort Hirni fällt. Auch wenns um Aiwanger geht. Altaaa. Und beim Versuch Sozialpsychologie zu erklären wars mir dann eigentlich auch schon zu viel so nach 5 Minuten. Weil das definiert Harald halt auch sehr frei. Er nennt es auch „Die Art von Sozialpsychologie, die ich mache“. Aha. Wobei ich der Selbsteinschätzung „schreibe und schlau daherrede“ und „blablabla“ nicht widersprechen mag. Und ja keiner weiß was Sozialpsychologie is. Wir sind noch in den ersten 5 Minuten. Argh. Aber wie gesagt, ich habs dann doch probiert.

Warnhinweis: Ich hab mich dann auch auf sein Niveau begeben. Empör ☝️ Nur mit den Kraftausdrücken und Beleidigungen muss ich noch üben.

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Es war einmal … Teil 8

Ulle ist zurück. Und arbeitet sein Leben auf. Überrascht sein Geständnis? Nein. Ich glaube niemanden. Und es ist gut, jetzt aufzuräumen. Du warst nicht dieser kaputte Menschen, der so tief gefallen war. Du warst so oft nicht der Gewinner, aber der Sieger der Herzen. Und Teil meines Lebens. Und deshalb geht dieser Tag mir heut auch recht nah. Und wühlt auch bei mir hoch.

„Wenn ich meine Geschichte erzählt hätte, hätte ich viele schöne Jahre gewinnen können. Ich hatte die Eier nicht. Es tut total gut, es auszusprechen“, so Ullrich weiter.

Jan Ullrich gesteht erstmals Doping – Ex-Radstar im Interview: „Bei mir ging es 1996 los“

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Och Menno

Argh. Lerne gerade, dass Bosetti die Verantwortungsdiffusion entdeckt hat – wir erinnern uns, siehe No-Thinking Marx. So weit so vorbildlich. Was sie dann aber draus macht, frustriert mich. Die Erkenntnisse aus der Verhaltensforschung sind nicht dazu da, dann irgendwelche scharfen Sprüche in Satire Shows oder sonst wo von sich zu geben, die dann nix positives bewirken außer fürs eigene Ego mit viel Applaus. Sinn und Zweck ist, dass Entscheider verstehen, wie Menschen ticken, damit man Gegenmaßnahmen ergreifen bzw.. überhaupt die richtigen Maßnahmen kann. Argh.

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Hilfsangebot

Lager aufbrechen ist nicht einfach. Und drauf zu hoffen, dass man es wirklich versucht, um dann doch wieder in Lagerkämpfen und Vorurteilen zu versumpfen, ist auch nicht einfach. Manchmal hasse ich das Wissen, dass ich mir die letzten drei Jahre angeeignet habe. Die Welt ist schöner, wenn man weniger weiß. Weil man sich weniger machtlos vorkommt. Und ich weiß jetzt auch gerade nicht, wie ich anfangen soll. Weil ich hatte eigentlich schon einiges aufbereitet, bevor ich zum Hilferuf kam. Wobei man sich schon fragen kann, wie ehrlich das gemeint ist. Oder wie viel Show. In unserer medialen Welt.

Aber bevor ich versuche zu erklären, was man angeblich nicht versteht, muss ich folgendes einwerfen. Weil es ein konkretes Beispiel ist, an dem man bestimmte Effekte festmachen kann.

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