Kommen wir noch mal zurück zu Tom. KSK Veteran mit PTBS und noch anderem Mist. Der offen sprich über seine Erkrankungen auch als Teil seiner Therapie und um anderen Mut zu machen. Bei dem Podcast, in dem er vor einem Jahr war, wurde auch über das Thema Suizidgedanken gesprochen. Bei „starken“ Männern. Und der Problematik, dass Männern zu oft dann doch den Freitod wählen anstelle sich Hilfe zu suchen.
Schubladen
Ich möchte mal an das von gestern anschließen. An all diese Youtube Experten und das psychologische Wissen, was da verbreitet wird. Und was es mit uns macht. Oder eben auch nicht macht.
Onlinetherapie
Ich hab mir ja in den letzten Wochen wieder mal so einiges an Psychologiezeugs auf Youtube gegeben. Und wenn du glaubst, jetzt hast mal einen guten Therapeuten gefunden, dann sortierst den schnell wieder aus. Weil naja irgendwie is es wie fast immer auf Youtube. Viel Selbstdarstellung und bei dem Thema auch viel eigen Wunden, anekdotische Evidenz und so weiter. Irgendwie is das alles so bezeichnend. Wir schaffen es zwar immer mehr Verständnis für psychologische Themen in die Gesellschaft zu tragen. Aber gleichzeitig wird sichtbar wie viel stochern im Nebel ist.
Liebe und Trauma
Philipp der Dritte, seines Zeichens Youtube-Psychotherapeut ohne Patientenbewertung mit geheiltem Kindheitstrauma, sagt dass man zur Heilung neben Therapie auch Liebe braucht. Also echte Liebe. Nicht wieder das, was einen aussaugt. Aber das ist ein anderes Thema. Aber wie kann man Liebe reinlassen, wo keine Emotionen reindürfen. Weil was mir bei PTBS und Soldaten extrem im Kopf geblieben ist, ist das irgendwie gefühlt alle Beziehungen kaputt gingen und zum Teil körperliche und emotionale Nähe überhaupt nicht ertragbar war. Wodurch auch viel Liebe zerstört wird. Also sammeln wir noch mal zusammen.
Smalltalk mit Feuerpferd
Ich wollte mich ja eigentlich mit anderen Sachen beschäftigen, aber seien wir mal spontan. Der Volker hat ne neue Folge und Mr. Liebeschip macht heute einen in Freundschaft. Nun ja, es geht immer weiter. Hust.
Nie zu spät
Ich frage mich ja nicht erst seit gestern, warum ich oft bei Menschen hängen bleibe, die anders sind. Um es mal allgemein auszudrücken. Sagen wir mal emotional herausfordernd. Die gängigen Erklärungsmodelle haben immer nicht gepasst. Helfersyndrom, Co-Abhängigkeit, Narzissmus, Borderline, what ever. Aber heute früh hats klick gemacht.
Ich hab geträumt
Ich hatte letztens geträumt. Ich war in einem Hotel. Ein Gebäude aus Holz. Mehrstöckig. Verwinkelt. Kobolde saßen hinterm Tresen. In jeder Etage vier Gänge wie in einem Kreis um eine Baumstamm. Aber ich hab mein Zimmer nicht wieder gefunden. Immer wieder im Kreis gelaufen.
Es kann nur schlechter werden
Keine Wünsche. Keine Musik.
Schuld. Gedanken. Leere. Angst. Hulk. Wechseljahre und Midlife-Crisis.
Prost Neujahr.
Ein Abschied mit Wärme
Eigentlich war heute ein trauriger Tag. Ich habe Abschied genommen von einem lieben Menschen. Eigentlich bin ich nicht der, der Abschiedsgeschenke organisiert und Reden schwingen und so. Aber ich werde sie sehr vermissen. Die Geschenktüte eine Sonnenblume mit Schmetterling. Der Inhalt ein bisschen Humor mit praktischem Hauch. Und a Eierlikörsche. Weil Rentner trinken Eierlikörsche ☝️
Wenn Kommunikation fehlt
Kommen wir noch mal zur Selbstreflexion. Ich find das alles immer noch scheiße.Und bin immer noch der Meinung, ich hab gnadelos versagt. Ende der Debatte. Und lieber KI Therapeut hör auf mir einzureden, ich soll nicht zu hart zu mir sein. Mein Ich / Selbstbild ist kein narzisstisches, aber stark genug nicht bei jedem Windhauch umzufallen. Und ohne Selbstkritik kein Weiterkommen.