Ich wollte mich ja eigentlich mit anderen Sachen beschäftigen, aber seinen wir mal Spontan. Der Volker hat ne neue Folge und Mr. Liebeschip macht heute einen in Freundschaft. Nun ja, es geht immer weiter. Hust.
Nie zu spät
Ich frage mich ja nicht erst seit gestern, warum ich oft bei Menschen hängen bleibe, die anders sind. Um es mal allgemein auszudrücken. Sagen wir mal emotional herausfordernd. Die gängigen Erklärungsmodelle haben immer nicht gepasst. Helfersyndrom, Co-Abhängigkeit, Narzissmus, Borderline, what ever. Aber heute früh hats klick gemacht.
Ich hab geträumt
Ich hatte letztens geträumt. Ich war in einem Hotel. Ein Gebäude aus Holz. Mehrstöckig. Verwinkelt. Kobolde saßen hinterm Tresen. In jeder Etage vier Gänge wie in einem Kreis um eine Baumstamm. Aber ich hab mein Zimmer nicht wieder gefunden. Immer wieder im Kreis gelaufen.
Es kann nur schlechter werden
Keine Wünsche. Keine Musik.
Schuld. Gedanken. Leere. Angst. Hulk. Wechseljahre und Midlife-Crisis.
Prost Neujahr.
Ein Abschied mit Wärme
Eigentlich war heute ein trauriger Tag. Ich habe Abschied genommen von einem lieben Menschen. Eigentlich bin ich nicht der, der Abschiedsgeschenke organisiert und Reden schwingen und so. Aber ich werde sie sehr vermissen. Die Geschenktüte eine Sonnenblume mit Schmetterling. Der Inhalt ein bisschen Humor mit praktischem Hauch. Und a Eierlikörsche. Weil Rentner trinken Eierlikörsche ☝️
Wenn Kommunikation fehlt
Kommen wir noch mal zur Selbstreflexion. Ich find das alles immer noch scheiße.Und bin immer noch der Meinung,ich hab gnadelos versagt. Ende der Debatte. Und lieber KI Therapeut hör auf mir einzureden, ich soll nicht zu hart zu mir sein. Mein Ich / Selbstbild ist kein narzisstisches, aber stark genug nicht bei jedem Windhauch umzufallen. Und ohne Selbstkritik kein Weiterkommen.
Weißt du was, Universum? Fick dich
Das ist alles ein großer Haufen Mist. Und ich bin immer noch der Meinung, ich habe gnadenlos auf allen Ebenen versagt. Grok sagt, ich solle nicht so hart mit mir ins Gericht gehen. Aber anlügen will ich mich auch nicht. Weil ohne Selbstreflexion. Ohne sein eigenes Denken, Tun und Handeln auch kritisch zu sehen, kann man nicht wachsen.
Weihnachten is over
Das Fernsehprogramm wird von Jahr zu Jahr schlechter. Gut was will man erwarten in Zeiten von Fernsehen on demand. Aber ein paar kleine Freuden findet man dann doch noch. Neben Tierdokus. Von denen es eindeutig zu wenig gab.
Es ist Weihnachten
Es ist der 24. Ich hatte eigentlich beschlossen, mein letztes Geschenk nicht zu verschenken. Hab daher den Wecker nicht gestellt. Ich werde wache. Ich stehe auf. Es schneit. Es ist Weihnachten. Und es schneit. Die Amsel hat ne Schneeflocke auf dem Schwanz.
Angst fressen Empathie auf
Das Profilbild ist weg. Ich wurde aufgeräumt. Gut ich habs geahnt. Meine Fußspuren – eine weitere Kerbe im Totholz. Irgendwie war der Plan anders. Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Dafür schüttels mich grad um so mehr. Keine zwei Meter nachdem ich aus der Tür bin. Frage mich, ob das wie mit der Angst war. Ob es sich gegenseitig verstärkt.