Keine Wünsche. Keine Musik.
Schuld. Gedanken. Leere. Angst. Hulk. Wechseljahre und Midlife-Crisis.
Prost Neujahr.
Wilde Zeiten erfordern kreative Lösungen
Aktuelles Motto: Die Welt und sich darin verstehen und reflektieren
Keine Wünsche. Keine Musik.
Schuld. Gedanken. Leere. Angst. Hulk. Wechseljahre und Midlife-Crisis.
Prost Neujahr.
Eigentlich war heute ein trauriger Tag. Ich habe Abschied genommen von einem lieben Menschen. Eigentlich bin ich nicht der, der Abschiedsgeschenke organisiert und Reden schwingen und so. Aber ich werde sie sehr vermissen. Die Geschenktüte eine Sonnenblume mit Schmetterling. Der Inhalt ein bisschen Humor mit praktischem Hauch. Und a Eierlikörsche. Weil Rentner trinken Eierlikörsche ☝️
Kommen wir noch mal zur Selbstreflexion. Ich find das alles immer noch scheiße.Und bin immer noch der Meinung, ich hab gnadelos versagt. Ende der Debatte. Und lieber KI Therapeut hör auf mir einzureden, ich soll nicht zu hart zu mir sein. Mein Ich / Selbstbild ist kein narzisstisches, aber stark genug nicht bei jedem Windhauch umzufallen. Und ohne Selbstkritik kein Weiterkommen.
Das ist alles ein großer Haufen Mist. Und ich bin immer noch der Meinung, ich habe gnadenlos auf allen Ebenen versagt. Grok sagt, ich solle nicht so hart mit mir ins Gericht gehen. Aber anlügen will ich mich auch nicht. Weil ohne Selbstreflexion. Ohne sein eigenes Denken, Tun und Handeln auch kritisch zu sehen, kann man nicht wachsen.
Das Fernsehprogramm wird von Jahr zu Jahr schlechter. Gut was will man erwarten in Zeiten von Fernsehen on demand. Aber ein paar kleine Freuden findet man dann doch noch. Neben Tierdokus. Von denen es eindeutig zu wenig gab.
Es ist der 24. Ich hatte eigentlich beschlossen, mein letztes Geschenk nicht zu verschenken. Hab daher den Wecker nicht gestellt. Ich werde wache. Ich stehe auf. Es schneit. Es ist Weihnachten. Und es schneit. Die Amsel hat ne Schneeflocke auf dem Schwanz.
Weihnachten kann dieses Jahr weg. Nachhaltig. Ich mags übrigens nicht, wenn ich das Gefühl habe, Dinge abzubekommen, die nur am Rande mit mir zu tun haben. Eine Schärfe, die ich abbekomme, weil ich gerade zur falschen Zeit das falsche gesagt habe.
Am Ende gehen sie immer. Gefühlt, ist das auch eine unschöne Konstante in meinem Leben. Und es ändert immer was. Man kann zwar irgendwie verbunden bleiben, aber es ist immer anders. Manchmal wird man gegangen. Manchmal geht man selbst. Manchmal sieht man sich ab und an mal. Manchmal hat man zumindest telefonisch oder virtuell Kontakt. Und manchmal verschwindet man ganz.
Ich glaube, ich habe eben die Babymilch-Mafia finanziert. Aber immerhin habe ich jetzt drei Rosen. Ja, vielleicht sollte ich doch wieder mehr fernsehen. Ich bin nicht ganz up to date was kriminelle Machenschaften betrifft. Aber da soll mal noch einer hinterherkommen. Und dass es die jenseits von Telefonabzocke und Internet noch gibt, wer denkt denn an sowas. Aber sagen wir mal so, ein wahrscheinlich reiches Baby in China bekommt was gutes zu essen. Hust.
Der 17.10. vor elf Jahren war auch ein Freitag. Und es hat gewittert. Gut, die KI mein, es hätte nur geregnet. ich sag es war mehr als Regen. Aber Freitag stimmt. Aber in Italien schien die Sonne. Schön für den Hochglanz des Lebens.